EFRE – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

//EFRE – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

EFRE – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

EFRE – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung, kurz EFRE, ist einer der europäischen Struktur- und Investitionsfonds zur Umsetzung der EU-Regionalpolitik. Durch den EFRE sollen regionale Ungleichgewichte ausgeglichen werden, um den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt zu stärken.

Das operationelle Programm „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ EFRE 2014-2020 der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol setzt, für eine positive Entwicklung von Wettbewerbsfähigkeit, Lebensqualität und Umwelt, auf folgende Bereiche:

Forschung und Innovation

Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation.

Themenbereiche

  • Ausbau der Infrastruktur für Forschung und Innovation
  • Ausbau der Innovationstätigkeiten der Unternehmen
  • Dienstleistungen für Innovation in den Unternehmen

Begünstigte

Landesdienste, Forschungseinrichtungen, einzelne und zusammengeschlossene Unternehmen, Unternehmenskonsortien, öffentliche und private Körperschaften, die Forschungs- und Innovationstätigkeiten durchführen

Digitales Umfeld

Verbesserung der Barrierefreiheit sowie der Nutzung und Qualität von IKT.

Themenbereiche

  • Reduzierung des digital divide im Programmgebiet und Verbreitung von Ultrabreitbandnetzen (Digitale Agenda für Europa)
  • Digitalisierung der Verwaltungsprozesse und Verbreitung von vollständig interoperablen digitalen Dienstleistungen

Begünstigte

Landesdienste, andere öffentliche Körperschaften

Nachhaltige Umwelt

Förderung der Bestrebungen zur Verringerung der CO2 – Emissionen in allen Branchen der Wirtschaft.

Themenbereiche

  • Reduzierung des Energieverbrauchs in den öffentlichen bzw. öffentlich genutzten Gebäuden und Strukturen, sei es für Wohnungszwecke oder andere, und Integration von erneuerbaren Energiequellen
  • Ausbau der nachhaltigen Mobilität in den städtischen Gebieten

Begünstigte

Landesdienste, andere öffentliche Körperschaften, STA, Landesmobilitätsagentur

Sicherer Lebensraum

Förderung der Anpassung an den Klimawandel sowie der Risikoprävention und des Risikomanagements.

Themenbereiche

  • Reduzierung des hydrogeologischen Risikos sowie des Erosionsrisikos des alpinen Territoriums

Begünstigte

Landesdienste

Einreichung von Projektanträgen

Die Einreichung eines Projektantrages erfolgt im Zuge von offiziellen Aufrufen zur Projekteinreichung, die während der Programmperiode und solange Fördermittel zur Verfügung stehen unter http://www.provinz.bz.it/politik-recht-aussenbeziehungen/europa/eu-foerderungen/aufrufe-und-aufforderungen.asp veröffentlicht werden.

Überprüfung der Anträge

Nach der Überprüfung der formalen Mindestanforderungen erstellt der Lenkungsausschuss eine Rangordnung der Projektanträge, gereiht nach folgenden qualitativen Bewertungskriterien:

  • die obligatorischen Auswahlkriterien beziehen sich auf das Vorhandensein von Elementen, die entweder von den Verordnungen im Bereich der Europäischen Struktur- und Investionsfonds oder dem operationellen Programm zwingend vorgesehen sind;
  • die strategischen Auswahlkriterien beinhalten die Überprüfung der Auswirkungen des Projekts auf das Programm und den strategischen Beitrag zu den spezifischen Zielen und horizontalen Prinzipien, und zwar den Umweltauswirkungen, der Gleichberechtigung der Geschlechter und der Nichtdiskriminierung;
  • die operativen Auswahlkriterien betreffen die Beurteilung der Qualität (Durchführbarkeit) des Projekts, sowie seiner Wirtschaftlichkeit (Kosten-Nutzen Verhältnis, geplante Ressourcen im Verhältnis zu den erwarteten Ergebnissen);
  • die technischen Auswahlkriterien beziehen sich auf spezifische Aspekte einer bestimmten Investitionspriorität.
2018-11-26T14:34:56+00:0026.11.2018|EU-Förderungen|