Interreg V-A Italia-Österreich: Sechs Regionen, ein Ziel

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Interreg V-A Italia-Österreich: Sechs Regionen, ein Ziel

Interreg V-Italien-Österreich 2014-2020

Die Interreg Förderprogramme widmen sich der Förderung von grenzüberschreitenden Kooperationen benachbarter Staaten zur Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen in den jeweiligen Grenzgebieten sowie zur Schaffung eines gemeinsamen Lebens-, Natur- und Wirtschaftsraums. Die Ländergrenzen sollen dabei immer mehr in den Hintergrund treten.

Das Programmgebiet Italien-Österreich umfasst eine Fläche von mehr als 50.000 km², mehr als 5,5 Millionen Einwohner und insgesamt 19 Gebiete.

Förderprogramm und Programmgebiet

Das Kooperationsprogramm Interreg V-Italien-Österreich folgt den Grundprinzipien der Strategie Europa 2020 eines nachhaltigen, intelligenten und integrativen Wachstums und fokussiert sich auf die folgenden Hauptziele bzw. Achsen:

Forschung und Innovation

Stärkung grenzübergreifender Forschungs- und Innovationsprojekte zur Entwicklung gemeinsamer Stärkefelder

Begünstigte

Universitäten, Forschungszentren, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen u.a.

Natur und Kultur

Schutz der Umwelt und der biologischen Vielfalt sowie des Kulturerbes zur Erhaltung und Entwicklung des grenzübergreifenden Natur- und Kulturraumes.

Begünstigte

Öffentliche Einrichtungen, Universitäten, Vereine, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Umweltorganisationen, Verwaltungen von Naturparks und Naturschutzgebieten, KMUs, wirtschaftsnahe und touristische Organisationen.

Institutionen

Verbesserung der organisatorischen, institutionellen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen für ein bürgernahes Zusammenwachsen der Grenzregion.

Begünstigte

Öffentliche Einrichtungen

CLLD-Regionalentwicklung auf lokaler Ebene

Schaffung und Unterstützung grenzübergreifender Strukturen und Projekte zur partizipativen und bürgernahen Programmumsetzung.

Begünstigte

Lokale Aktionsgruppen und andere lokale Akteure im Programmgebiet

Grundsätzlich gilt, dass im Rahmen von Interreg V-Italien-Österreich nur jene Projekte gefördert werden, die zu den beschriebenen, thematischen Zielen passen, einen grenzüberschreitenden Charakter aufweisen und einen grenzüberschreitenden Mehrwert für das gesamte Programmgebiet darstellen.

Step by Step zum Förderantrag

Die Einreichung des gemeinsamen Projektantrages erfolgt durch den Lead Partner (federführender Partner im Projekt) im Zuge von offiziellen Aufrufen zur Projekteinreichung, die während der Programmperiode und solange Fördermittel zur Verfügung stehen, veröffentlicht werden. Das Bewertungsverfahren sieht zwei Schritte vor:

  1. Zulassungsprüfung anhand formeller Kriterien (z.B. Vollständigkeit der Unterlagen u.a.)
  2. Bewertung mittels strategischer und operativer Kriterien

Die endgültige Entscheidung über die Förderung eines Projektes trifft der Lenkungsausschuss. Für die genehmigten Projekte wird zwischen der Verwaltungsbehörde des Landes und den Projektpartnern ein Fördervertrag unterzeichnet. Dieser legt die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Förderzusage, die Bedingungen für die Förderfähigkeit der Kosten, die Grundlagen für die Projektabrechnung und Auszahlung der Fördermittel sowie die Publizitätsverpflichtungen fest.

2018-11-26T11:15:29+00:0027.08.2018|EU-Förderungen|